Wer nach Natalie Portman sucht, möchte meistens mehr wissen als nur ihr Alter oder ihre bekanntesten Filme. Viele kennen sie als junge Schauspielerin aus „Star Wars“, andere verbinden sie mit „Black Swan“, „V wie Vendetta“ oder „Thor“. Wieder andere interessieren sich dafür, wie sich ihr Leben nach dem großen Hollywood-Durchbruch entwickelt hat und was über ihre Kinder bekannt ist.
Natalie Portmans Karriere ist dabei ungewöhnlich vielseitig. Sie begann bereits als Kind vor der Kamera, wurde als Teenager durch „Star Wars“ weltberühmt und schaffte anschließend etwas, das bei ehemaligen Kinderstars keineswegs selbstverständlich ist: Sie baute sich eine langfristige Karriere mit anspruchsvollen Rollen auf. Gleichzeitig legte sie großen Wert auf Bildung und studierte während ihrer Schauspielkarriere an der Harvard University.
Dieser Überblick zeigt, welche Filme von Natalie Portman besonders wichtig sind, wie ihre Zeit bei „Star Wars“ ihre Karriere prägte, wie sie als junge Schauspielerin aussah und welche Informationen über ihre Kinder heute öffentlich bekannt sind.
Wer ist Natalie Portman?
Natalie Portman wurde am 9. Juni 1981 in Jerusalem geboren und wuchs später in den USA auf. Ihr eigentlicher Familienname ist Hershlag. Den Künstlernamen Portman übernahm sie bereits während ihrer frühen Schauspielkarriere.
Ihre Laufbahn begann ungewöhnlich früh. Mit gerade einmal 13 Jahren wurde sie durch Luc Bessons „Léon – Der Profi“ einem internationalen Publikum bekannt. Schon damals fiel auf, dass sie nicht einfach nur als Kinderstar eingesetzt wurde, sondern eine für ihr Alter bemerkenswert ernsthafte Darstellung zeigte.
Danach folgten unter anderem „Heat“, „Beautiful Girls“ und „Mars Attacks!“. Parallel dazu setzte Portman ihre Ausbildung fort. Sie schloss 2003 ihr Psychologiestudium an der Harvard University ab.
Gerade diese Kombination aus Schauspiel, akademischer Ausbildung und späterer Arbeit als Produzentin und Regisseurin macht ihre Karriere besonders interessant.
Natalie Portman jung: Wie begann ihre Karriere?
Wenn heute nach „Natalie Portman young“ gesucht wird, beziehen sich viele Suchanfragen auf ihre frühen Rollen in den 1990er-Jahren.
Ihr Durchbruch kam mit „Léon – Der Profi“ aus dem Jahr 1994. Portman spielte Mathilda, ein junges Mädchen, das nach einer persönlichen Tragödie Schutz bei dem Profikiller Léon sucht.
Danach entwickelte sie sich schnell von einer Nachwuchsschauspielerin zu einer gefragten jungen Darstellerin.
Zu ihren frühen Filmen gehören:
- „Léon – Der Profi“ (1994)
- „Heat“ (1995)
- „Beautiful Girls“ (1996)
- „Mars Attacks!“ (1996)
- „Alle sagen: I Love You“ (1996)
- „Überall, nur nicht hier“ (1999)
- „Wo dein Herz schlägt“ (2000)
Ein interessanter Punkt wird dabei häufig übersehen: Portman verschwand trotz ihres frühen Erfolgs nicht einfach aus dem Bildungsbereich. Während viele junge Schauspieler ihre Ausbildung zugunsten Hollywoods zurückstellen, verfolgte sie beide Wege parallel.
Das erklärt teilweise, warum ihre Karriere später nicht ausschließlich auf Blockbustern basierte.
Natalie Portman und Star Wars
Für Millionen Zuschauer bleibt Natalie Portman vor allem Padmé Amidala aus „Star Wars“.
Sie spielte die Figur in der Prequel-Trilogie von George Lucas:
- „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ (1999)
- „Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger“ (2002)
- „Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith“ (2005)
In der Geschichte ist Padmé Amidala zunächst Königin von Naboo und später Senatorin. Sie wird zur wichtigen politischen Figur und zur Ehefrau von Anakin Skywalker.
Portman war beim ersten Film noch sehr jung. „Die dunkle Bedrohung“ machte sie weltweit bekannt und veränderte ihre Karriere grundlegend. Gleichzeitig war die Rolle eine Herausforderung: Sie musste eine politische Anführerin darstellen, während sie selbst noch am Anfang ihrer beruflichen Entwicklung stand.
Ein oft unterschätzter Aspekt ihrer „Star Wars“-Zeit ist, dass Portman parallel zu dieser riesigen Science-Fiction-Produktion weiterhin kleinere und dramatischere Projekte auswählte. Dadurch wurde sie nicht dauerhaft auf eine einzige Rolle festgelegt.
Welche Star-Wars-Figur spielte Natalie Portman?
Natalie Portman spielte Padmé Amidala, die Königin und später Senatorin von Naboo.
Padmé ist außerdem die Mutter der Zwillinge Luke Skywalker und Leia Organa. Damit ist Portmans Figur indirekt ein zentraler Bestandteil der gesamten Skywalker-Familiengeschichte.
Ihre Rolle endete allerdings mit „Episode III“. Portman kehrte nicht als Padmé in den späteren Episoden der Hauptfilmreihe zurück.
Die wichtigsten Filme von Natalie Portman
Die Filmografie von Natalie Portman ist deutlich größer als ihre „Star Wars“-Rollen. Wer ihre Karriere verstehen möchte, sollte einige Filme besonders beachten.
Léon – Der Profi
Der Film von 1994 war Portmans großer Einstieg ins Kino. Als Mathilda zeigte sie bereits eine außergewöhnliche emotionale Präsenz.
Der Film ist allerdings nicht unbedingt ein typischer Familienfilm. Seine Themen sind Gewalt, Verlust und eine ungewöhnliche Beziehung zwischen zwei Menschen.
Heat
In Michael Manns „Heat“ spielte Portman Lauren, die Tochter der von Al Pacino gespielten Figur Vincent Hanna.
Die Rolle war kleiner als ihre spätere Arbeit in „Star Wars“, zeigt aber, wie früh sie mit etablierten Hollywood-Größen zusammenarbeitete.
V wie Vendetta
2006 spielte Portman Evey Hammond in „V wie Vendetta“. Für diese Rolle änderte sie ihr äußeres Erscheinungsbild deutlich und rasierte sich den Kopf.
Der Film verband politische Themen mit Action und dystopischen Elementen. Für Portman war die Rolle wichtig, weil sie erneut eine Figur spielte, die sich im Verlauf der Handlung stark verändert.
Closer – Hautnah
„Closer“ aus dem Jahr 2004 gehört zu ihren anspruchsvolleren frühen Erwachsenenrollen.
Portman spielte Alice, eine junge Frau in einem komplizierten Beziehungsgeflecht. Für ihre Darstellung erhielt sie eine Oscar-Nominierung als beste Nebendarstellerin.
Der Film zeigt besonders deutlich den Übergang von Portmans Teenagerrollen zu komplexeren Erwachsenenfiguren.
Black Swan
„Black Swan“ von Darren Aronofsky markierte einen der wichtigsten Punkte ihrer Karriere.
Portman spielte die Balletttänzerin Nina Sayers, deren Streben nach Perfektion zunehmend in psychischen Druck und Kontrollverlust führt.
Für diese Rolle erhielt sie den Oscar als beste Hauptdarstellerin.
Besonders bemerkenswert ist, dass Portman nicht nur schauspielerisch für die Rolle trainierte. Die Produktion verlangte auch intensive körperliche Vorbereitung. Ihre Arbeit mit dem Choreografen Benjamin Millepied wurde später auch persönlich bedeutsam.
Jackie
2016 spielte Portman die ehemalige First Lady Jacqueline Kennedy in „Jackie“.
Die Rolle verlangte weniger körperliche Transformation als vielmehr eine präzise Annäherung an Stimme, Haltung, Gestik und öffentliche Persönlichkeit.
Portman erhielt dafür eine weitere Oscar-Nominierung als beste Hauptdarstellerin.
May December
2023 spielte sie neben Julianne Moore in „May December“.
Der Film beschäftigt sich mit einer komplizierten Beziehung und der Frage, wie Menschen ihre eigene Vergangenheit erzählen und darstellen.
Für Portman war die Rolle eine weitere Gelegenheit, eine Figur zu spielen, die nicht einfach in „gut“ oder „böse“ eingeteilt werden kann.
Natalie Portman in Thor
Nicht nur „Star Wars“ gehört zu den großen Franchise-Produktionen ihrer Karriere.
Portman spielte auch Jane Foster im Marvel-Universum. Sie war zunächst in „Thor“ (2011) und „Thor: The Dark World“ (2013) zu sehen.
Später kehrte sie in „Thor: Love and Thunder“ (2022) zurück. Dort erhielt Jane Foster eine wesentlich größere Bedeutung und wird selbst zu einer Version von Mighty Thor.
Das war für viele Zuschauer besonders interessant, weil Portman nach längerer Abwesenheit wieder eine zentrale Rolle innerhalb eines großen Action-Franchise übernahm.
Natalie Portman als Regisseurin und Produzentin
Ein wichtiger Teil ihrer Karriere wird in klassischen Schauspieler-Biografien manchmal zu wenig berücksichtigt: Portman arbeitet nicht nur vor der Kamera.
Sie führte unter anderem bei „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ Regie und war auch an verschiedenen Produktionen als Produzentin beteiligt.
Diese Entwicklung zeigt, dass sie ihre Karriere nicht ausschließlich über Schauspielrollen definiert.
Gerade bei Schauspielern, die sehr jung berühmt werden, ist dieser Schritt interessant. Portman hat sich im Laufe der Jahre zunehmend auch für die kreative Kontrolle hinter der Kamera interessiert.
Natalie Portman und ihre Kinder
Das Thema Natalie Portman Kinder wird häufig gesucht, weil die Schauspielerin ihr Privatleben vergleichsweise zurückhaltend behandelt.
Aus ihrer früheren Ehe mit dem Choreografen und Regisseur Benjamin Millepied hat sie zwei Kinder: ihren Sohn Aleph und ihre Tochter Amalia. Die beiden werden weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten.
Das ist ein wichtiger Unterschied zu vielen Prominenten, die Familienmitglieder regelmäßig öffentlich präsentieren. Portman spricht zwar gelegentlich über Mutterschaft, versucht aber, die Privatsphäre ihrer Kinder zu schützen.
2026 wurde außerdem öffentlich berichtet, dass Portman ein drittes Kind bekommen hat. Das Kind stammt aus ihrer Beziehung mit dem französischen Musikproduzenten Tanguy Destable. Damit hat sich die öffentlich bekannte Familiensituation der Schauspielerin gegenüber den Jahren verändert, in denen sie ausschließlich mit ihren beiden älteren Kindern in Verbindung gebracht wurde.
Wie viele Kinder hat Natalie Portman?
Nach den aktuellen öffentlichen Berichten ist Natalie Portman Mutter von drei Kindern.
Die beiden älteren Kinder stammen aus ihrer Ehe mit Benjamin Millepied. Ihr drittes Kind bekam sie 2026 mit ihrem Partner Tanguy Destable. Die Schauspielerin hält Details über ihre Kinder bewusst weitgehend privat.
Ein interessanter Einblick in ihren Umgang mit Familie kam 2026: Portman erzählte, dass ihre Kinder nicht besonders daran interessiert seien, ihre Filme anzusehen – sogar „Star Wars“ sei für sie offenbar nicht automatisch spannend, nur weil ihre Mutter darin mitspielt.
Das sagt viel über den Unterschied zwischen Portmans öffentlichem Berufsleben und ihrem Familienalltag aus.
Warum ihre Kinder ihre Filme nicht automatisch sehen
Das wirkt auf den ersten Blick überraschend. Schließlich könnte man erwarten, dass Kinder einer berühmten Schauspielerin besonders neugierig auf deren Filme sind.
In Portmans Fall scheint es eher um eine normale familiäre Distanz zu ihrem Beruf zu gehen. Für ihre Kinder ist sie in erster Linie ihre Mutter und nicht Padmé Amidala, Nina aus „Black Swan“ oder Jane Foster.
Das ist ein bemerkenswerter Punkt, weil er zeigt, wie wenig selbstverständlich Prominenz innerhalb einer Familie sein kann.
Für Eltern, die selbst beruflich in der Öffentlichkeit stehen, ist das durchaus nachvollziehbar: Kinder müssen nicht automatisch zum Publikum der eigenen Arbeit werden.
Drei weniger bekannte Aspekte ihrer Karriere
1. Bildung blieb trotz Hollywood wichtig
Portman studierte Psychologie an der Harvard University und schloss ihr Studium 2003 ab.
Das ist deshalb bemerkenswert, weil ihre Karriere zu diesem Zeitpunkt bereits international etabliert war. Sie entschied sich trotzdem dafür, ihre akademische Ausbildung ernsthaft abzuschließen.
2. Sie war schon als Jugendliche sehr bewusst bei Rollenentscheidungen
Portman lehnte laut biografischen Quellen unter anderem eine Rolle in „Lolita“ ab, weil sie mit der Darstellung eines Kindes in einer sexuellen Beziehung zu einem Erwachsenen nicht einverstanden war.
Das ist ein frühes Beispiel dafür, dass sie ihre Karriere nicht ausschließlich nach Bekanntheit oder finanzieller Attraktivität ausrichtete.
3. „Star Wars“ war nicht das Ende ihrer Entwicklung, sondern ein Übergang
Für viele Schauspieler kann eine riesige Franchise-Rolle zur dauerhaften Schublade werden.
Bei Portman passierte das Gegenteil. Nach „Star Wars“ folgten unter anderem „V wie Vendetta“, „Closer“, „Black Swan“, „Jackie“ und „May December“.
Gerade diese Mischung erklärt, warum ihre Karriere auch Jahrzehnte nach ihrem frühen Durchbruch interessant bleibt.
Welche Natalie-Portman-Filme sollte man zuerst ansehen?
Wer ihre Karriere noch nicht kennt, muss nicht ihre komplette Filmografie chronologisch anschauen.
Eine sinnvolle Reihenfolge wäre:
- Léon – Der Profi – um ihre frühen Jahre zu verstehen
- Star Wars: Episode I – für ihren internationalen Durchbruch
- V wie Vendetta – für eine starke Action- und Charakterrolle
- Closer – für ihre Entwicklung zur erwachsenen Darstellerin
- Black Swan – für ihre preisgekrönte Leistung
- Jackie – für ihre historische Charakterdarstellung
- May December – für ihre spätere, psychologisch komplexe Arbeit
Wer vor allem Unterhaltung sucht, kann dagegen mit „Star Wars“, „Thor“ und „V wie Vendetta“ beginnen.
Wer Portmans schauspielerische Entwicklung verstehen möchte, sollte dagegen „Léon“, „Closer“, „Black Swan“ und „Jackie“ miteinander vergleichen.
FAQ
Wie alt war Natalie Portman bei Star Wars?
Natalie Portman wurde 1981 geboren und war beim Kinostart von „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ 18 Jahre alt. Die Dreharbeiten fanden allerdings bereits statt, als sie noch jünger war. Ihre Rolle als Padmé Amidala machte sie international bekannt.
Welche Filme von Natalie Portman sind besonders bekannt?
Zu ihren bekanntesten Filmen gehören „Léon – Der Profi“, die „Star Wars“-Prequel-Trilogie, „V wie Vendetta“, „Closer“, „Black Swan“, „Thor“, „Jackie“, „Thor: Love and Thunder“ und „May December“. Besonders „Black Swan“ war für ihre Karriere entscheidend, weil sie dafür den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.
Wie heißt Natalie Portmans Rolle in Star Wars?
Sie spielt Padmé Amidala. Padmé ist zunächst Königin von Naboo und später Senatorin. In der Handlung wird sie die Ehefrau von Anakin Skywalker und die Mutter von Luke und Leia.
Wie viele Kinder hat Natalie Portman?
Nach den neuesten öffentlich berichteten Informationen hat Natalie Portman drei Kinder. Zwei stammen aus ihrer früheren Ehe mit Benjamin Millepied, während ihr drittes Kind 2026 mit ihrem Partner Tanguy Destable geboren wurde.
Warum ist Natalie Portman trotz Star Wars keine reine Franchise-Schauspielerin geworden?
Portman hat nach „Star Wars“ bewusst unterschiedliche Rollen angenommen. Sie wechselte zwischen Independent-Filmen, Dramen, historischen Figuren und großen Produktionen wie Marvel. Dadurch konnte sie ihre öffentliche Wahrnehmung immer wieder verändern.
Hat Natalie Portman auch hinter der Kamera gearbeitet?
Ja. Neben ihrer Schauspielarbeit war sie unter anderem als Produzentin tätig und führte bei „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ Regie. Ihre Karriere umfasst deshalb mehr als reine Schauspielrollen.
Fazit
Natalie Portmans Karriere lässt sich nicht auf „Star Wars“ reduzieren. Padmé Amidala war zweifellos eine ihrer bekanntesten Rollen, aber der langfristige Erfolg der Schauspielerin entstand vor allem dadurch, dass sie danach immer wieder neue Herausforderungen suchte.
Von der jungen Darstellerin in „Léon – Der Profi“ über Padmé in „Star Wars“ bis zu den anspruchsvollen Rollen in „Black Swan“, „Jackie“ und „May December“ hat sie eine ungewöhnlich vielseitige Entwicklung durchlaufen.
Auch ihr Privatleben behandelt sie deutlich zurückhaltender als ihre Filmkarriere. Besonders beim Thema Kinder achtet sie darauf, Familie und Öffentlichkeit voneinander zu trennen.
Genau diese Mischung macht Natalie Portman bis heute interessant: Sie war ein früher Kinderstar, wurde eine internationale Franchise-Darstellerin, gewann einen Oscar, studierte an einer Eliteuniversität und entwickelte sich gleichzeitig zu einer Schauspielerin, die ihre Rollen sehr bewusst auswählt.




